Philosophie

Vorneweg ein grundsätzlicher Hinweis: Möchtest du bei uns trainieren, um dich auf der Straße oder wo auch immer zu prügeln – such dir eine andere Adresse, bei uns bist du falsch. Wir leben und arbeiten nach der Devise, die Cheftrainer Frederick Jungheim vorgibt:

Kampfsport entwickelt sich weiter – aber in einem Punkt bleiben wir konsequent: Der geistige und philosophische Überbau gehört immer dazu. Egal ob Muay Thai, Tai-Kien, Kickboxen oder MMA – unser Training basiert auf Respekt, Toleranz und Disziplin.
Diese Werte gelten nicht nur im Training oder Wettkampf, sondern auch im privaten Leben. Die erlernten Fähigkeiten sind ausschließlich für den Sport und Notfälle gedacht. Wer gegen diese Grundsätze verstößt, ist in unserem Gym nicht mehr willkommen.
Das gilt auch für Wettkämpfer, die ihr Niveau mit unserer Hilfe verbessern möchten.

Gesundheit hat für uns oberste Priorität – sowohl deine als auch die deines Gegners. Wir tolerieren weder Drogen noch Hass als Antriebskraft.
Fairness ist wichtiger als Statistiken. Siege sind schön, aber Niederlagen bringen dich weiter – in deiner Erfahrung und deiner Persönlichkeit. Kampfrekorde, die auf Manipulation oder falschen Statistiken basieren, interessieren uns nicht. Der Weg ist das Ziel – und dazu gehört auch, verlieren zu lernen.
Ob du Wettkämpfer bist oder dich einfach nur fit halten willst – Respekt und Disziplin sind Grundvoraussetzungen.
Schwächere zu verletzen ist ein No-Go.

Ein gutes Sparring bedeutet, sich an das Niveau des Partners anzupassen. Trainingskämpfe sind keine Straßenkämpfe – sie sind Übungen, Tests und brauchen Kontrolle.
Ein Partner, der verletzt oder frustriert ist, bringt niemandem etwas. Wer sich nicht im Griff hat, kann ja mal versuchen, mit sich selbst Sparring zu machen …
Echter Kampfsport braucht keinen übertriebenen Egoismus. Unsere Kämpfer feiern keine Knockout-Siege, während ihr Gegner noch am Boden liegt und versorgt werden muss.
Wir setzen diese Regeln nicht, um zu bevormunden – sondern weil die Realität uns zeigt, dass sie notwendig sind. Innerhalb dieser Werte sind wir aber sehr tolerant

Frederick Jungheim – Der Cheftrainer

Respekt, Disziplin, Fairness.

Frederick Jungheim ist … Frederick Jungheim. Ein Gesamtkunstwerk. Echt, authentisch, mit vielen Ecken und Kanten. Ehrlich, aber auch immer fordernd. Wer den bequemen Weg sucht, wird es mit dem Tai-Kien-Gründer schwer haben. Er redet niemandem nach dem Mund, benennt Stärken genauso wie Schwächen und provoziert, wenn es nötig ist – alles mit dem Ziel, seine Schüler weiterzubringen.

Ob erfahrener Kämpfer, Neuling oder Fitness-Sportler – entscheidend ist der Wille zur Entwicklung. Widerstände gehören dazu, ebenso wie der Anspruch, nicht nur Techniken zu erlernen, sondern zu verstehen, wie Kampfsport über den Ring hinaus ins Leben wirkt.

Der große Vorteil: Frederick Jungheim kennt beides – Kampf und Leben. Sein Wissen beschränkt sich nicht auf sportliche Regeln oder Trainerlehrgänge. Er weiß, was es bedeutet, sich durchzusetzen, und vermittelt Techniken, die auch außerhalb des Rings bestehen. Wer bei ihm lernt, bekommt mehr als nur eine Ausbildung im Kampfsport – er erhält Einblick in jahrzehntelange Erfahrung.

Jungheim wuchs im Aachener Ostviertel auf und musste sich früh behaupten. Kampfsport wurde sein Lebensinhalt, den er mit Disziplin und Leidenschaft verfolgte. Er eignete sich Wissen in Judo, Ringen und asiatischen Kampfkünsten an und ließ sich von Bruce Lee inspirieren. Dabei blieb er immer offen für Neues – Kampfsport war für ihn nie ein starres System, sondern ein Bereich ständiger Weiterentwicklung.

Er gründete Tai-Kien als umfassendes Kampfsystem, noch bevor MMA populär wurde. Doch Ruhm oder Marketing interessierten ihn wenig. Ihm ging es nie um finanzielle Erfolge oder um das Image eines Gurus. Er wollte kämpfen, lernen und sein Wissen weitergeben – nicht elitäres Wissen für wenige, sondern für alle, die es verdienen.

Dabei blieb er stets ein Trainer, nicht nur für Kämpfer, sondern auch für zukünftige Trainer. Er vereinnahmt niemanden, sondern fördert Entwicklung – selbst wenn das bedeutet, dass ein Schüler für den nächsten Schritt einen anderen Lehrer braucht.

Jungheim glaubt an flache Hierarchien und Zusammenarbeit. Kein Ego-Trip, keine künstliche Erhöhung. Er sucht keine Gefolgschaft, sondern Menschen mit eigenem Willen, die sich mit Disziplin und Leidenschaft dem Kampfsport widmen.

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